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2 - Überblick

2.2 - Sonderfälle

2.2.2 - Mechanische Konfiguration der Verbrennungsmotoren

2.2.2.4 - Die Schmierung

Der am meisten genutzte Motor hat auch die komplexeste Schmierung. Tatsächlich gibt es an einem Kolbenmotor viele Punkte, die geschmiert werden müssen, darunter insbesondere die Einheit Kolben-Segmente-Zylinder oder Mantel - vom Gesichtspunkt der Schmierung aus die sensibelste Konfiguration:

- einerseits muss eine möglichst vollständige Verbrennung bei Temperaturen von über 2000 K erfolgen;
- andererseits darf die Funktionstemperatur des für die Schmierung der Kolbenführungen in ihrem Zylinder verwendeten Öls 125° Celsius nicht überschreiten, damit der Film nicht reißt.

An dieser Stelle ist die Gasturbine praktischer, da die Schaufeln mit ihrem jeweiligen Gehäuse nicht in Berührung kommen.

2.2.2.5 - Die Kühlung

Öl, das verbrennt, verliert seine Schmierfähigkeit. Deshalb müssen in Anbetracht der Konfiguration des Kolbenmotors die der Verbrennungshitze ausgesetzten Bereiche intensiv gekühlt werden, damit das Öl seine Schmierfähigkeit behält.

Für diese Kühlung müssen mehr als 30 % der in dem Brennstoff enthaltenen Wärmeenergie abgeführt werden: an der einen Seite wird etwas weggenommen, das an der anderen Seite zugeführt wird.

2.2.2.6 - Abgase

In Kolbenmotoren entweicht über 30 % der in dem Brennstoff enthaltenen Energie über die Abgase:

- in Form von Wärme, denn da das Arbeitsvolumen dem Verdichtungsvolumen entspricht, ist das besagte Arbeitsvolumen nicht höher als das Verdichtungsvolumen in einem Verhältnis proportionalen zur während der Verbrennung zugeführten Wärme;
- in Form von teilweise oder vollständig unverbrannten Kohlenwasserstoffen, denn die Zeit, die der Brennstoff für die Änderung seines Zustands hat, ist zu kurz, nämlich 0,002 bis 0,01 Sek. Das reicht nicht aus und das Verhältnis Luft-Brennstoff ist nicht immer günstig für eine gute Sauerstoffzufuhr.

In den Gasturbinen sind die Zeiten für den Übergang des Gases in die Verbrennung zu kurz für das Erreichen einer Arbeits- und einer Abkühlphase, die die Verluste durch Entweichen reduzieren würden. Daraus ergibt sich, dass 70 bis 80 % der in dem Brennstoff enthaltenen Wärmeenergie in Form von Wärme verloren geht, außer wenn diese Wärme teilweise über einen Wärmetauscher in die Druckluft gegeben wird.

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