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2 - Geschichtlicher Überblick2.2 - Spezifische Beispiele2.2.1 - Thermodynamik der Verbrennungsmotoren2.2.1.7 - Die VerbrennungDie Verbrennung findet auf zwei verschiedene Arten statt:
Die zyklische Verbrennung stellt die meisten Probleme, und muss sogar in einer Rekordzeit stattfinden. So findet in einem Viertaktmotor mit 6000 Umdrehungen pro Minute eine Umdrehung in: 1/(6000/2/60) = 1/50 = 0,02 s statt. Da aber eine Umdrehung Ansaugen, Verdichtung, Expansion und Auslass umfasst und die Verbrennung nur während der Expansionsphase stattfindet, darf diese nur: 0,02/4 = 0,005 s dauern. Diese Zeiten werden bei einem Zweitaktmotor ungefähr durch drei geteilt. Bei Motoren mit homogener Mischung und Fremdzündung ist die Zündungsphase zeitlich praktisch konstant und hängt nur von der Gemischzusammensetzung ab, während die Wärmeentwicklung vor allem durch die Form der Brennkammer und durch die Position des Zündzeitpunktes bestimmt wird. Die Verbrennungsgeschwindigkeit wird durch die Ausbreitung der Flammenfront, durch die Intensität der Verwirbelungen und durch die Temperaturentwicklung im noch nicht verbrannten Teil der Mischung bestimmt. Da die Zündungsdauer zeitlich konstant ist und diese vor der Expansion stattfinden muss, ist ein System zur Regelung des Zeitpunktes der Zündung notwendig, sodass die in dem Treibstoff gespeicherte Energie ihr Maximum erreicht, wenn sie in mechanische Energie umgewandelt wird (bei der Expansion). Bei Motoren mit heterogener Mischung findet die Selbstzündung kurz vor Ende der Verdichtung statt. Der Treibstoff wird dann in stark komprimierte Luft eingespritzt und auf eine Temperatur zwischen 700° und 900° Celsius aufgeheizt. Die Verbrennung findet in zwei Phasen statt, was beweist, dass es sich wirklich um eine Verbrennung nach dem Zyklus von Sabathé handelt:
Die kontinuierliche Verbrennung in der Gasturbine oder in Motoren mit externer Verbrennung muss stabil und regelmäßig sein. Dies ist die an diese Motorenarten gestellte Hauptanforderung. 2.2.1.8 - Thermodynamischer WirkungsgradDer thermodynamische Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors hängt von der Menge der abgegebenen, also verlorenen Wärme ab. Er ist: η = (θ′ - θ′′) / θ′′
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