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2 - Geschichtlicher Überblick

2.1 - Allgemeine Grundsätze

Es existieren zwei Hauptarten von Maschinen, die dazu dienen, Flüssigkeiten in Bewegung zu setzen oder eine Rotationsbewegung zu erzeugen:

- die Kolbenmaschinen;
- die Turbinen.

Die Funktionsweise der Kolbenmaschinen basiert auf der Veränderung des Volumens, wenn die Kolben sich von ihrer niedrigsten Position in ihre höchste Position verschieben, und umgekehrt. Es ist so möglich, ein flüssiges Medium zu komprimieren oder ein komprimiertes flüssiges Medium expandieren zu lassen, besonders, wenn es sich um ein gashaltiges Medium handelt.

Diese Kolbenmaschinen sind mit Mechanismen versehen, die eine Linear- in eine Rotationsbewegung umwandeln, und umgekehrt.
Diese im allgemeinen komplizierten Mechanismen sind meistens Kurbeltriebe, man findet aber auch Nockenwellen, Taumelscheiben, usw..
In diesen Maschinen gibt es immer eine Reibung zwischen Kolben und Zylinder.

Um den Druck halten zu können, müssen diese Kolben mit Dichtringen ausgestattet werden.

In den meisten Fällen der Kompressoren und der Verbrennungsmotoren mit interner Verbrennung muss man die Kolben-Dichtring-Zylinder-Verbindung abkühlen, um die Qualität des Schmieröls zu gewährleisten. Nur so kann man eine funktionierende Schmierstoffverbindung der verschiedenen Komponenten garantieren.

Die Funktionsweise der Turbine basiert auf der Drehung eines Rotors mit Laufradschaufeln in einem Leitrad. Sie erfordert also keinen Mechanismus zur Umwandlung einer Linear- in eine Rotationsbewegung.

Turbinen können nicht unter hohem Druck arbeiten, denn sie verfügen nicht über eine Vorrichtung, um das Volumen zwischen den Laufradschaufeln zu variieren. Eine Turbine kann somit also nicht volumetrisch sein.

Aber sie haben einen großen Vorteil: die Laufradschaufeln reiben nicht am Leitrad.

Unter „Technologien” wird erklärt, wie die Vorteile der Kolbenmaschine und der Turbine vereint werden können, das heißt, indem man eine Maschine schafft:

- ohne Bewegungsumwandler wie bei einer Turbine;
- mit Bestandteilen, die wie bei einer Turbine im Arbeitsvolumen ohne Reibung arbeiten;
- in der es möglich ist, Veränderungen von Volumen und Druck zu erzeugen, wie bei den Kolbenmaschinen;
- in der die Abdichtung durch einen kontrollierten Druckabfall erzielt wird.